1918-2011
Museumsgeschichte
1918-1930. Die Idee zur Gründung des Eisenbahn-Museums entstand 1918 nach Wiedererlangung
der Unabhängigkeit Polens. Das Übermaß an Arbeit und Schwierigkeiten, auf die man
stieß, um zerstörte Bahn in Betrieb zu setzen, rückt die Realisierung dieser Absicht
in Hintergrund. Es gab ein paar Situationen, die die Berufung des Eisenbahn-Museums
beschleunigten. Dazu gehörte Ost-Messe 1927 in Lemberg, wo der Verkehrspavillon
errichtet wurde. Dazu trugen auch die Allgemeine Staatsausstellung im Jahre 1929
und die Internationale Verkehrs- und Tourismusausstellung 1930 in Posen bei. Viele
wertvolle Exponate wurden als Modelle und Anschauungstafeln ausgestellt. Nach Ende
der Ausstellung wurden sie im engerem Raum (ca. 200 m2) auf dem Hauptbahnhof in
Warschau gesammelt.
1930-1939
Die eindeutige und energievolle Wirkung von Angestellten des Verkehrsministeriums
und Aufsicht des Ministers führten zur Berufung des Bahnmuseums (Muzeum Kolejowe).
Das Museum funktionierte als eine Kulturinstitution. Es wurde ihm das Gebäude in
der Nowy-Zjazd-Straße 1 gegenüber den Königsschloss in Warschau zugewiesen. Am 13.
Dezember 1931 kam es zur feierlichen Eröffnung des Museums. Dabei waren die wichtigsten
Vertreter der Regierung, der Ministerien und der kulturellen Einrichtungen. Auf
dem Gebiet mit der Fläche von ca. 900 m2, in 19 Abteilungen präsentierte man verschiedene
Unterlagen, Fotografien, Bücher und viele Modelle. Am 15. Dezember wurde das Bahnmuseum
in Verkehrsmuseum verwandelt. Gleichzeitig wurden seine Versammlungen an zwei Abteilungen
– von Verkehrs- und Wasserwegen bereichert. Bis zum Jahre 1939 versammelte das Museum
viertausende Exponate. Dazu gehörten vor allem: 400 Modelle, 250 Tafeln und Diagramme,
über 550 Fotografien und achttausende Bücher. Im solcher Tätigkeit nicht angepassten
Gebäude gab es keine Möglichkeit, größere, schwerere Maschinen und Geräte auszustellen.
In dieser Situation plante man, das Museum an einen von vielen Bahnhöfen in Warschau
zu verlegen. Im neuen Platz konnten verschiedene Bahnanlagen und der historische
Bestand an Schienenfahrzeugen versammelt und ausgestellt werden.
1939-1945
Das bisherige Vermögen des Museums wurde in der Zeit des II. Weltkrieges verloren.
Alles, was nicht verbrannt oder zerstört wurde, ließ man nach Dritten Reich ausführen.
Das Schicksal der Eisenbahner war auch tragisch.
1945-1972
In der Nachkriegszeit, im Jahre 1946 unternahm man den Versuch, das Museum ins Leben
zurückzurufen. Am Anfang begann man, Unterlagen und Exponate in Pilava zu versammeln.
Die erworbenen Exponate wurden nach Beuthen verlegt. Um die Jahreswende 1956/1957
wurde die Tätigkeit des Museums eingestellt.
1972-2009
Im Jahre 1972 traf der Verkehrsminister die Entscheidung über die Berufung des Eisenbahn-Museums
(Muzeum Kolejnictwa). Als sein Sitz wurde der Bahnhof Warschau Glowna Osobowa angewiesen.
Am 1. Januar 1995 wurde das Museum aus der Struktur von Polnischen Staatsbahnen
ausgegliedert und an das Ministerium für Verkehr angeschlossen. Am 1. Januar 1999
wurde das Eisenbahn-Museum kraft des Gesetzes der Selbstverwaltung der Woiwodschaft
Masowien übergeben. In der Zeit vom Jahre 1972, d.h. von der Berufung des Eisenbahn-Museums
wurde die Museumssammlung systematisch vergrößert und die inhaltliche Tätigkeit,
die hauptsächlich mit der Bahngeschichte auf dem polnischen Boden verbunden war,
verbreitet. Mit geringerer Rolle vom Hauptbahnhof gab es mehr Fläche für Ausstellungen
und für Lagerräume. Nachdem man dem Museum eine kleine Fläche (ca. 250 m2) in den
Räumen des ständig tätigen Bahnhofs Warschau Glowna zur Verfügung gestellt hatte,
begann man Andenken, die mit der Geschichte vom Bahnwesen in Polen verbunden waren,
zu sammeln und sie auszustellen. Endlich bekam das Museum zwei Ausstellungssäle
mit der Fläche von ca. 800 m2. Außerdem wurden die Standgleisen zugeteilt, wo historische
Schienenfahrzeuge gesammelt sind. In Sälen werden die Dauerausstellungen präsentiert,
die die Geschichte des Bahnwesens in Polen seit dem Jahre 1945 bis heute, die Anfänge
des Bahnwesens auf der Welt und die ausgewählten Sammlungsexponate betreffen. Außer
den Texten und Fotografien zum Thema des Eisenbahnwesens kann man viele Schienenfahrzeug-Modellen,
die Fahnen für Bahn-Angestellten aus der Zwischenkriegszeit, Uhren und Armbanduhren,
Lampen, Telefone, Bahnuniformen, Unterlagen und viele andere ansehen, die mit der
Bahngeschichte verbunden sind. Außer der Dauerausstellungen organisiert das Museum
sowohl die Sonderausstellungen, als auch die Vernissagen, die verschiedene Jahrestage
und die Tätigkeit der Eisenbahn betreffen.
2009- heutzutage
Im Jahre 2009 kam es zum Personalwechsel im Amt des Direktors vom Eisenbahn-Museum.
Nach der langen Amtszeit trat Janusz Sankowski in den Ruhestand. Zum Direktor wurde
Ferdynand B. Ruszczyc vom Vorstand der Woiwodschaft Masowien ernannt. Er unternahm
den Versuch, das Eisenbahn-Museum in moderne, interessante und besucherorientierte
Einrichtung umzuwandeln.
Eisenbahn-Museum zwischen gestern und morgen
Fassade des Gebäudes
Dies Gebäude ist ein Bauwerk aus den 50ern Jahren des 20. Jahrhunderts. Viele Jahre lang wurde es nicht renoviert. Dessen manche Elemente stammen aus Zarenzeit, unter anderen die Lager. Im Jahre 2009 traf man die Entscheidung, das Gebäude zu renovieren. Man strich alle Wände an, renovierte Zimmer und errichtete zerstörte Wände.
Towarowa-Straße 1
Das ist eine der verkehrsdichtesten Straßen in Warschau. Wir bemühten uns darum, dass das Museum von dieser oft angesehenen Seite attraktiver wäre. Hier befinden sich die Fotos der Dampflokzügen und die Banner, die unsere Ausstellungen darstellen und ins Museum einladen.
Museumshof
Der Teil des Museums, der viele Jahre lang zerstört war, wurde aufgeräumt und neu bewirtschaftet. Im Sommer kann man sich einen Moment hier erholen, etwas Frisches trinken, Stille und Ruhe im Zentrum von Warschau genießen.
Ausgang zum Bahnsteig
Dieser zerstörte und nicht renovierte Teil des Museums ermunterte zur Besichtigung nicht. Jetzt gibt es die Möglichkeit, entlang den Bahnsteigen zum Freilichtmuseum zu gehen und gesammelte Züge zu bewundern, oder den Spiegelsaal (Sala Lustrzana) zu besuchen, wo sehr oft spezielle Veranstaltungen stattfinden.
Andere Zimmer
Im Gebäude befinden sich nicht nur die Büros. Hier kann man auch andere Zimmer finden, in denen Gäste empfangen und Besprechungen abgehalten werden. Sie wurden so projektiert, dass jede Person sich hier natürlich fühlt und es gibt die Möglichkeit, wichtige Gespräche zu führen.
Korridore
Die verwahrlosten und uninteressanten Korridore brachten keine gute Laune. Das sind doch sehr wichtige Teile des Gebäudes. Die jeden Tag zurückgelegten Korridore müssen unsere Arbeit in großes Vergnügen verwandeln. Die zahlreichen Fotos stellen das Leben der Eisenbahn dar.
Bahnsteige
Das ist der Platz, der mit der Bahn besonders stark verbunden wird. Hier befinden sich spezielle Ausstellungsstücke, zu denen der Salonwagen der Regierung von Volksrepublik Polen – Salonka Bieruta und der einzelne in Europa, besterhaltene Panzerzug gehören. Der Bahnsteig ist auch der Platz von speziellen Veranstaltungen.
Grünes Raum
ZSelten assoziiert man ein Museum mit Grünanlagen. Wir bemühen uns darum besonders. Das ist eine lange Tradition, dass den Ausgang des Anschlussgleises eine Grünanlage bildet. Die speziell ausgewählten Blumen bringen die Sehenswürdigkeiten und die Umgebung in Einklang.
Bibliothek
Vor ein paar Jahren wurden alle Veröffentlichungen unter Verschluss gehalten. Jetzt ist die Bibliothek eine der wenigen Plätzen in Polen, wo man Bücher vor 80 Jahren ansehen und lesen kann. Das Fachpersonal empfiehlt eine interessante Veröffentlichung und sucht alle Informationen zum wichtigen Thema aus.
Büros
Zur Zeit sind unsere Büros moderne Räume, die unsere Arbeit in großes Vergnügen verwandeln. Mit Hilfe von Museumsangestellten wurden sie neu projektiert, so dass sie gleichermaßen praktisch und geschmackvoll wären. Die modernste Ausrüstung hilft bei Arbeit und Kontakt mit verschiedenen Institutionen, mit denen das Museum jeden Tag mitarbeitet.
Reparaturwerkstatt
Hier findet die Renovierung der wertvollen Schienenfahrzeugen statt. Er wird ständig verbreitet und mit neuen Maschinen ausgestattet. Von Besuchern wird er nur ab und zu gesehen, aber das ist ein der wichtigsten Plätzen im Museum. Aus diesem Grund bemühen wir uns um seine richtige Wirkung.
Die Zukunft des Museums
Das Eisenbahn-Museum bewahrt die ganze Hinterlassenschaft der Polnischen Staatsbahnen auf. Wir wollten, dass dies Museum etwas mehr als nur Museum wäre. Wir wollten, dass es ein interaktiver, interessanter, offener Platz für Nostalgie wäre, der neue Horizonte öffnen würde. Wir wollten das Museum, zu dem jede Person mit großem Vergnügen zurückkäme.